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Der juristisch studierte Solo-Violinist und Musikprofessor Heino Eller gilt als "graue Eminenz" der modernen Musik in Estland. Sowohl als Komponist als auch als Kompositionslehrer, nicht zuletzt von Arvo Pärt.
Dieser erwähnt in seinen Notizen zu "Neenia" einen Ausspruch des Meisters: Eine einzige passende Note zu finden, sei viel schwieriger, als einen Haufen Noten zu Papier zu bringen. "Obwohl er mir diese Botschaft nie mit diesen Worten beigebracht hat, scheint er dennoch Erfolg darin gehabt zu haben, in mir diese ähnlich quälende Suche nach der 'einen passenden Note in meiner Seele' zu verwurzeln." Dirigent Tonu Kaljuste und das Kammerorchester von Tallinn machen das besessene Suchen in den Todesklagen dieser CD hörbar. Trotzdem: Der gemeinsame Grundklang der fünf Stücke ist "sanfte Trauer, süße Wehmut, hoffnungsvolle Zuversicht".
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